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Trefferquote-Rechner

Berechne deine Trefferquote, die Break-even-Trefferquote deiner Durchschnittsquote, deinen Vorteil, Gewinn und Yield – und sieh, wie die 5,3 % Wettsteuer die nötige Trefferquote anhebt.

Anzahl aller Wetten

Anzahl der gewonnenen Wetten

Was du pro Wette setzt

z. B. 1.91 oder 2.50

Deine Trefferquote

55,00%

Nötige Trefferquote

50,00%

Vorteil

+5,00%

Treffer bis Break-even

50

Im Plus?

Ja

Finanzübersicht

Gesamteinsatz

1.000,00 €

Gewinn / Verlust netto

+100,00 €

Gesamtauszahlung

1.100,00 €

Yield (ROI)

+10,00%

Closing Line Value (CLV)

Geschätzter CLV-Vorteil

+5,00%

Wettprofil

Wahrscheinlich mit Vorteil

Der CLV misst, ob du die Schlussquote regelmäßig schlägst. Ein positiver CLV über mehr als 50 Wetten ist das stärkste Anzeichen für einen profitablen Wettenden. Der Wert ist eine Schätzung aus deiner Trefferquote im Vergleich zur nötigen.

Zuletzt geprüft: · Wie wir unsere Rechner prüfen


So nutzt du den Trefferquote-Rechner

Die Trefferquote ist die Zahl, auf die alle schauen – und die am meisten täuscht. 60 % Treffer klingen stark, bringen bei einer Durchschnittsquote von 1.50 aber Verlust; 40 % klingen schwach, sind bei 2.80 aber profitabel. Entscheidend ist der Vergleich mit der Break-even-Trefferquote, die deine Durchschnittsquote verlangt. Genau diesen Vergleich macht der Rechner.

  1. Gib die Anzahl der Wetten und der Treffer ein.
  2. Trage den Einsatz pro Wette (bei festem Einsatz) und die Durchschnittsquote deiner Wetten ein (1,90 oder 1.90).

Du siehst deine Trefferquote, die nötige Trefferquote, deinen Vorteil in Prozentpunkten, die Treffer bis zum Break-even, eine Finanzübersicht (Einsatz, Gewinn, Auszahlung, Yield) und eine Schätzung des Closing Line Value (CLV), die zeigt, ob dein Profil langfristig nach Vorteil aussieht. Beträge in deutscher Schreibweise (45,00 €), Quoten mit Punkt (1.90).

Die Formel

  • Trefferquote = Treffer ÷ Wetten × 100.
  • Break-even-Trefferquote = 1 ÷ Durchschnittsquote × 100.
  • Vorteil = Trefferquote − Break-even-Trefferquote, in Prozentpunkten.
  • Treffer bis Break-even = Wetten ÷ Durchschnittsquote, aufgerundet.
  • Gewinn = Treffer × Einsatz × Quote − Wetten × Einsatz; Yield = Gewinn ÷ Gesamteinsatz.

Nötige Trefferquote nach Quote – ohne und mit Wettsteuer

DurchschnittsquoteBreak-evenMit 5,3 % Wettsteuer
1.5066,67 %70,40 %
1.7058,82 %62,12 %
1.8055,56 %58,66 %
1.9052,63 %55,58 %
2.0050,00 %52,80 %
2.2045,45 %48,00 %
2.5040,00 %42,24 %
3.0033,33 %35,20 %

Gibt dein Buchmacher die Wettsteuer weiter, zahlt eine gewonnene Wette nur Quote × 0,947 aus – die nötige Trefferquote steigt um gut 5 % ihres Werts. Willst du die Steuer im Rechner berücksichtigen, trage als Durchschnittsquote deine Quote × 0,947 ein.

Praxisbeispiele

Beispiel 1 — 55 von 100 bei Quote 1.90

  • Trefferquote: 55,00 %; nötig sind 52,63 % (53 Treffer von 100)
  • Vorteil +2,37 Punkte; Gewinn +45,00 € bei 10 € Einsatz, Yield +4,50 %

Beispiel 2 — knapp unter der Hälfte bei Quote 2.00

98 Treffer aus 200 Wetten sind 49,00 %, nötig wären 50,00 %. Zwei Treffer fehlen zu den 100 des Break-even, das Ergebnis: −40,00 €.

Beispiel 3 — 40 % Treffer und trotzdem im Plus

Bei einer Durchschnittsquote von 2.60 liegen 48 Treffer aus 120 (40,00 %) über den nötigen 38,46 % und bringen +48,00 €.

Beispiel 4 — Favoritenwetten zu 1.50

40 Treffer aus 60 Wetten sind starke 66,67 % – und genau die 66,67 %, die eine Quote von 1.50 verlangt. Ergebnis: 0,00 €. Mit Wettsteuer wäre dieselbe Bilanz ein Minus.

Wie viele Wetten brauchst du für eine echte Trefferquote?

Bei wenigen Wetten schwankt die Trefferquote stark. Läge deine echte Trefferquote bei 55 %, wären bei 100 Wetten Werte zwischen 45 und 65 % völlig normal. Schau dir deshalb mindestens 300 bis 500 Wetten an, bevor du Schlüsse ziehst, und nutze den Vergleich mit der Schlussquote, der sich schneller stabilisiert.

Bei wechselnden Einsätzen nimm den Yield-Rechner; welche Wahrscheinlichkeit eine einzelne Quote unterstellt, zeigt Quote in Wahrscheinlichkeit umrechnen, und wie viel du bei einem Vorteil setzen solltest, der Kelly-Kriterium-Rechner. Wer an der Börse layt, braucht die Gegenrechnung: Dort gewinnst du, wenn der Tipp nicht trifft – das rechnet der Back-Lay-Rechner.

Typische Trefferquoten nach Wettart

  • Favoriten zu 1.30–1.60: hohe Trefferquoten (65–75 %), aber jede Niederlage frisst den Gewinn aus zwei oder drei Treffern. Hier verlieren die meisten, während sie sich als Gewinner fühlen.
  • Märkte um 1.85–2.00 (Asian Handicap, Über/Unter, NFL-Spreads): Break-even liegt bei 50–54 %, Wettende mit Vorteil kommen meist auf 54–57 %.
  • Unentschieden und Außenseiter ab 3.00: 25–40 % Treffer können profitabel sein, dafür musst du lange Durststrecken aushalten.
  • Kombiwetten: Die Trefferquote fällt mit jedem Tipp. Eine Dreierkombi mit drei Quoten von 2.00 braucht 12,5 %, nur um auf null zu kommen.

Eine häufige Falle: nur die Wetten aus dem Markt zählen, der „gerade läuft“. Es zählt die Trefferquote aller Wetten eines Zeitraums – auch derer, die man lieber vergessen würde.

Häufige Fragen

Treffer geteilt durch die Anzahl der Wetten, mal 100. 55 Treffer bei 100 Wetten ergeben 55 %.

Mehr als 1 ÷ deine Durchschnittsquote: bei 1.90 über 52,63 %, bei 2.00 über 50 %, bei 3.00 über 33,33 % – mit weitergegebener Wettsteuer jeweils etwas mehr.

Das hängt von der Quote ab: Bei Durchschnittsquote 1.80 ist das profitabel (nötig 55,56 %), bei 1.50 nicht (nötig 66,67 %).

Der Vergleich deiner Quote mit der Schlussquote des Marktes. Wer regelmäßig zu besseren Quoten wettet als die Schlussquote, hat einen Vorteil – langfristig ein verlässlicheres Signal als die Trefferquote.

Rechne mit der effektiven Quote × 0,947. Aus einer Durchschnittsquote von 1.90 wird 1,80, und die nötige Trefferquote steigt von 52,63 % auf 55,58 %.

Mindestens einige Hundert. Bei 100 Wetten kann eine echte Trefferquote von 55 % rein zufällig wie 45 % oder 65 % aussehen.

Nein: Lass sie aus der Anzahl der Wetten und der Treffer heraus – der Einsatz kommt zurück, es ist weder Treffer noch Niete.

Gemeint ist meist dasselbe: der Anteil gewonnener Wetten. „Gewinnquote“ wird aber auch für Lotterien und Auszahlungsquoten benutzt, deshalb sprechen Wettende lieber von Trefferquote.

Die Yield ergibt sich aus Trefferquote mal Durchschnittsquote minus 1. Bei 55 % und Quote 1.90 sind das 0,55 × 1,90 − 1 = 4,5 % – genau die Yield aus Beispiel 1.

Quellen

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