Cost-Average-Effekt-Rechner (DCA)
Simuliere deinen Krypto-Sparplan: Sparrate, Anzahl der Raten, Start- und Endkurs und Gebühr eingeben und Durchschnittskurs, Depotwert, Rendite und den Vergleich mit einer Einmalanlage sehen – so wird der Cost-Average-Effekt greifbar.
Betrag, den du pro Periode investierst
Wie viele Käufe insgesamt
Kurs beim ersten Kauf
Aktueller Kurs oder Ausstiegskurs
Gebühr pro Kauf
Rendite
+47,34%
Eingezahlt
1.200,00 €
Depotwert am Ende
1.768,08 €
Gewinn / Verlust
+568,08 €
Durchschnittlicher Einstandskurs
30.541,62 €
Aktueller Kurs
45.000,00 €
Gekaufte Coins
0,03929065
Gezahlte Gebühren
1,20 €
Wert der Einmalanlage (alles am Anfang)
2.697,30 €
Sparplan gegen Einmalanlage
−929,22 € (Einmalanlage vorn)
* Der Kurs verläuft linear vom Start- zum Endkurs über alle Raten. Die Gebühr wird bei jedem Kauf abgezogen.
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So nutzt du den Cost-Average-Effekt-Rechner
Beim Sparplan kaufst du regelmäßig für denselben Betrag, etwa 250 € im Monat, egal wie der Kurs steht. Fällt der Kurs, bekommst du für dein Geld mehr Coins, steigt er, weniger. Dadurch liegt dein durchschnittlicher Einstandskurs unter dem Durchschnitt der Kurse – der Cost-Average-Effekt oder Durchschnittskosteneffekt, im Englischen dollar cost averaging (DCA).
- Sparrate pro Periode: der feste Betrag jedes Kaufs.
- Anzahl der Raten: wie viele Käufe insgesamt; 24 Monatsraten sind zwei Jahre.
- Start- und Endkurs: der Kurs beim ersten Kauf und der heutige oder geplante Verkaufskurs. Dazwischen verläuft der Kurs im Rechner linear.
- Ordergebühr: der Prozentsatz, den dein Anbieter pro Kauf verlangt. Bei manchen Apps steckt sie als Aufschlag im Kurs – rechne ihn dann als Gebühr ein.
Das Ergebnis zeigt Rendite, eingezahlten Betrag, Depotwert, Gewinn oder Verlust, den Verlauf des Depots als Diagramm, den Durchschnittskurs, die gekauften Coins, die gezahlten Gebühren und den Vergleich mit einer Einmalanlage zum Startkurs.
Die Formel
- Kurs der Rate i = Startkurs + (Endkurs − Startkurs) × i ÷ (Raten − 1)
- Gekaufte Coins = Sparrate × (1 − Gebühr) ÷ Kurs der Rate
- Durchschnittskurs = eingezahlter Betrag ÷ gekaufte Coins
- Depotwert = gekaufte Coins × Endkurs
- Einmalanlage = eingezahlter Betrag × (1 − Gebühr) ÷ Startkurs × Endkurs
Warum der Durchschnittskurs niedriger ist. Bei festen Raten zählen die günstigen Monate stärker: Der Einstandskurs ist das harmonische Mittel der Kurse und damit nie höher als ihr einfacher Durchschnitt.
Sparplan oder Einmalanlage? Steigt der Kurs stetig, liegt die Einmalanlage vorn, weil sie alles zum niedrigsten Kurs kauft. Fällt oder schwankt er, gewinnt meist der Sparplan. Der eigentliche Vorteil ist die Disziplin: Du musst den richtigen Zeitpunkt nicht erraten und setzt nicht alles auf einen Tag.
Steuer: Jede Rate hat ihre eigene einjährige Haltefrist nach § 23 EStG. Was länger als ein Jahr im Depot liegt, verkaufst du steuerfrei; für die jüngeren Raten gilt dein persönlicher Steuersatz. Die Steuer auf einen Verkauf schätzt der Krypto-Steuer-Rechner.
Praxisbeispiele
Beispiel 1 — Bitcoin-Sparplan mit 250 € im Monat
Du sparst 24 Monate lang 250 € in Bitcoin, der Kurs steigt von 40.000 € auf 70.000 €. Deine App verlangt 1,5 % pro Ausführung.
- Eingezahlt: 6.000 €
- Durchschnittlicher Einstandskurs: 54.299 €
- Depotwert: 7.735 €
- Rendite: +28,9 %
- Gezahlte Gebühren: 90,00 €
- Einmalanlage zum Start: 10.343 €; Sparplan im Vergleich: −2.608 €
In einem stetig steigenden Markt schlägt die Einmalanlage den Sparplan deutlich – dafür musste niemand 6.000 € auf einmal investieren.
Beispiel 2 — Ein Jahr Bärenmarkt bei Ether
100 € im Monat, 12 Raten, Ether fällt von 2.500 € auf 1.500 €, keine Gebühr.
- Eingezahlt: 1.200 €
- Durchschnittskurs: 1.950 €
- Depotwert: 923 €
- Rendite: −23,1 %
- Einmalanlage: 720 €; Vorsprung des Sparplans: 203 €
Der Sparplan verhindert den Verlust nicht, mildert ihn aber: Schon bei 1.950 € wäre die Position wieder bei null.
Beispiel 3 — Gebühren im Seitwärtsmarkt
200 € im Monat über drei Jahre, der Kurs bleibt unverändert, der Anbieter nimmt 1 % pro Kauf: 72,00 € Gebühren und eine Rendite von −1,0 %, bevor sich der Kurs überhaupt bewegt hat. Bei kleinen Raten zählt eine niedrige Gebühr mehr als der Ausführungstag.
Sparplan und Haltefrist
Wer seit zwei Jahren monatlich spart und heute alles verkauft, hat steuerlich zwei Gruppen im Depot: Die Raten des ersten Jahres sind älter als zwölf Monate und damit steuerfrei, die Raten der letzten zwölf Monate nicht. Die Finanzverwaltung wendet bei der Zuordnung in der Regel das Fifo-Prinzip an – die zuerst gekauften Coins gelten als zuerst verkauft. Wer nur die alten Tranchen verkauft und die jungen liegen lässt, kann einen Sparplan deshalb in großen Teilen steuerfrei auflösen. Notiere dir dafür Datum, Menge und Kurs jeder Ausführung; die meisten Anbieter stellen eine Transaktionsliste zum Download bereit.
Einzelne Käufe und Verkäufe rechnest du mit dem Krypto-Gewinn-Rechner nach. Was das angesparte Guthaben im Staking abwirft, zeigt der Staking-Rechner.
Häufige Fragen
Der Effekt, dass du mit festen Sparraten bei niedrigen Kursen mehr und bei hohen Kursen weniger Anteile kaufst. Dein durchschnittlicher Einstandskurs liegt dadurch unter dem einfachen Durchschnitt der Kurse.
Ein Sparplan verteilt das Risiko des Einstiegszeitpunkts und zwingt zu Disziplin. Ob er Gewinn bringt, hängt allein davon ab, wo der Kurs am Ende steht – Kryptowerte können auch über Jahre fallen.
Bei stetig steigenden Kursen die Einmalanlage, bei fallenden oder schwankenden meist der Sparplan. Weil niemand den Verlauf kennt, wählen viele den Sparplan oder eine Mischung aus beidem.
Wöchentlich oder monatlich sind üblich. Langfristig ist der Unterschied gering; wichtiger ist eine niedrige Gebühr pro Ausführung, weil sie bei jeder Rate anfällt.
Eine, die du auch in schwachen Monaten durchhältst, ohne an deine Reserve zu gehen. Kryptowerte schwanken stark; viele Anleger begrenzen ihren Anteil am Gesamtvermögen bewusst und sparen den Rest in breiter gestreute Anlagen.
Nein. Er lässt den Kurs gleichmäßig vom Start- zum Endkurs laufen, um den Mechanismus zu zeigen. Echte Kurse springen; probiere deshalb mehrere Szenarien mit steigenden, fallenden und gleichbleibenden Kursen.
Jede Rate ist ein eigener Kauf mit eigener Haltefrist. Verkaufst du Coins, die länger als ein Jahr im Depot liegen, ist der Gewinn steuerfrei; bei jüngeren gilt dein persönlicher Steuersatz, sofern die Gewinne im Jahr 1.000 € erreichen.
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