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Dutching-Rechner

Verteile einen Gesamteinsatz so auf 2 bis 10 Tipps, dass jeder gewinnende Tipp gleich viel auszahlt – mit Aufteilung pro Tipp, Gewinn oder Verlust und optionaler 5,3 % Wettsteuer.

Betrag, den du auf alle Tipps verteilen willst

Quoten der Tipps

z. B. 1.91 oder 2.50

z. B. 1.91 oder 2.50

Nur wenn dein Buchmacher die Steuer an dich weitergibt: Dann gehen 5,3 % von der Auszahlung einer gewonnenen Wette ab.

Auszahlung, wenn ein Tipp gewinnt

136,36 €

Gleicher Gewinn, egal welcher Tipp gewinnt

Diese Quoten ergeben zusammen weniger als 100 % implizite Wahrscheinlichkeit: Gewinnt einer deiner Tipps, bleiben dir 36,36 €. Eine Surebet ist das nur, wenn deine Tipps alle möglichen Ausgänge abdecken – sonst verlierst du den ganzen Einsatz, wenn ein anderer Ausgang eintritt.
Aufteilung des Einsatzes
TippQuoteEinsatzAuszahlung bei Treffer
Tipp 13.0045,45 €136,36 €
Tipp 22.5054,55 €136,36 €

Gewinn / Verlust gesamt

+36,36 €

Summe der impliziten Wahrscheinlichkeiten

73,33%

Zuletzt geprüft: · Wie wir unsere Rechner prüfen


So nutzt du den Dutching-Rechner

Beim Dutching setzt du auf mehrere Ausgänge desselben Ereignisses und verteilst den Einsatz so, dass du bei jedem deiner Tipps dasselbe herausbekommst. Typische Fälle sind mehrere genaue Ergebnisse eines Spiels, mehrere Pferde in einem Rennen oder mehrere Torschützen. Der Einsatz pro Tipp richtet sich nach der Quote: Kurze Quoten bekommen mehr, lange weniger.

  1. Gib den Gesamteinsatz in Euro ein.
  2. Wähle die Anzahl der Tipps (2 bis 10) und trage ihre Quoten ein (7.00 oder 7,00).
  3. Gibt dein Buchmacher die Wettsteuer weiter, schalte „Mit 5,3 % Wettsteuer“ ein.

Du siehst die Auszahlung, wenn einer deiner Tipps gewinnt, die Aufteilung des Einsatzes, den Gewinn oder Verlust und die Summe der impliziten Wahrscheinlichkeiten. Liegt sie unter 100 %, bringt jeder Treffer Gewinn. Beträge in deutscher Schreibweise (23,07 €), Quoten mit Punkt (8.50).

Nur Back-Wetten: Der Rechner verteilt Wetten auf das Eintreten von Ausgängen. Dutching mit Lay-Wetten an der Börse, bei dem du gegen mehrere Ausgänge wettest, rechnet er nicht; eine einzelne Lay-Wette rechnet der Back-Lay-Rechner, eine Back-Wette mit passender Lay-Wette abgesichert der Matched-Betting-Rechner.

Die Formel

  • Implizite Wahrscheinlichkeit jedes Tipps = 1 ÷ Quote; Summe S = Σ 1 ÷ Quote.
  • Einsatz pro Tipp = Gesamteinsatz × (1 ÷ Quote) ÷ S.
  • Auszahlung bei Treffer = Gesamteinsatz ÷ S – gleich hoch für jeden deiner Tipps.
  • Mit Wettsteuer: Auszahlung × 0,947; die Aufteilung bleibt gleich.

Liegt S unter 1 (also unter 100 %), ist die Auszahlung größer als der Einsatz. Das heißt aber nur, dass du gewinnst, wenn einer deiner Tipps eintritt. Decken deine Tipps nicht alle möglichen Ausgänge ab, verlierst du den gesamten Einsatz, sobald ein anderer Ausgang kommt. Eine Wette, die bei jedem Ausgang Gewinn bringt, ist eine Surebet – dafür ist der Surebet-Rechner da. Liegt S über 100 % und du deckst alle Ausgänge ab, zahlst du die Marge des Buchmachers – Dutching verteilt sie nur gleichmäßig.

Praxisbeispiele

Beispiel 1 — drei genaue Ergebnisse

60 € auf 1:0 zu 7.00, 2:1 zu 8.50 und 1:1 zu 9.00. Summe der Wahrscheinlichkeiten 37,16 %.

  • Einsätze: 23,07 € auf 1:0, 18,99 € auf 2:1, 17,94 € auf 1:1
  • Trifft eines der drei Ergebnisse: Auszahlung 161,46 €, Gewinn +101,46 €
  • Jedes andere Ergebnis: die 60 € sind verloren

Beispiel 2 — dieselben Tipps mit Wettsteuer

Die Aufteilung ändert sich nicht, aber die Auszahlung sinkt auf 152,90 € (Gewinn +92,90 €); die Steuer auf den Treffer beträgt 8,56 €.

Beispiel 3 — den ganzen 1X2-Markt abdecken

250 € auf 1.95, 3.40 und 4.20 (Heimsieg, Remis, Auswärtssieg): Die Summe liegt bei 104,50 %. Die Einsätze von 122,68 €, 70,36 € und 56,96 € bringen immer 239,23 € zurück – ein sicherer Verlust von −10,77 €, genau die Marge des Buchmachers.

Wann Dutching sinnvoll ist

  • Wenn du mehrere Ausgänge eines Spiels für unterbewertet hältst, etwa zwei oder drei genaue Ergebnisse.
  • Bei Pferderennen, wenn du dich zwischen zwei Favoriten nicht entscheiden kannst und dasselbe verdienen willst, egal welcher gewinnt.
  • Bei Torschützenwetten mit mehreren Kandidaten aus einem Team.

Value ist dabei die Voraussetzung: Hat jeder deiner Tipps einen positiven Erwartungswert, hat ihn auch die Dutching-Wette. Prüfe das mit dem Erwartungswert-Rechner; Quoten britischer Rennen übersetzt der Quoten-Umrechner.

Dutching Schritt für Schritt von Hand

Wer nachrechnen will: Für die drei Ergebnisse aus Beispiel 1 sind die impliziten Wahrscheinlichkeiten 1 ÷ 7 = 14,29 %, 1 ÷ 8,5 = 11,76 % und 1 ÷ 9 = 11,11 %, zusammen 37,16 %. Jeder Tipp bekommt seinen Anteil an dieser Summe: 14,29 ÷ 37,16 = 38,4 % der 60 €, also 23,07 € auf das 1:0. Multipliziert mit der Quote ergibt jeder Einsatz dieselbe Auszahlung von 161,46 €. Genau diese Rechnung macht der Rechner für bis zu zehn Tipps.

Typische Fehler

  • Zu viele Tipps: Je mehr Ausgänge du abdeckst, desto näher kommt die Summe an 100 % und darüber – der mögliche Gewinn schrumpft, bis nur noch die Marge übrig bleibt.
  • Quoten nicht aktuell: Ändert sich eine Quote, bevor du alle Wetten platziert hast, stimmt die Aufteilung nicht mehr. Rechne direkt vor dem Platzieren nach.
  • Einsätze runden: Runde jeden Einsatz höchstens auf ganze Cent; grobes Runden macht die Auszahlungen ungleich.

Häufige Fragen

Eine Methode, einen Einsatz auf mehrere Ausgänge desselben Ereignisses zu verteilen, sodass jeder gewinnende Tipp dieselbe Auszahlung bringt.

Einsatz pro Tipp = Gesamteinsatz × (1 ÷ Quote) ÷ Summe aller 1 ÷ Quote. Kurze Quoten bekommen den größten Anteil.

Nur innerhalb deiner Tipps: Trifft einer, ist das Ergebnis immer gleich. Tritt ein Ausgang ein, den du nicht gespielt hast, ist der ganze Einsatz weg.

Eine Surebet deckt alle Ausgänge zu Quoten ab, deren Summe unter 100 % liegt, und bringt bei jedem Ausgang Gewinn. Dutching deckt meist nur einen Teil der Ausgänge ab.

Die gewinnende Wette zahlt nur 94,7 % aus; die Aufteilung bleibt gleich. Im Beispiel sinkt die Auszahlung von 161,46 € auf 152,90 €.

Dieser Rechner verteilt nur Back-Wetten. Für eine einzelne Lay-Wette an der Börse nutze den Back-Lay-Rechner.

Meist zwei bis vier. Mit jedem weiteren Tipp steigt die Trefferchance, aber die Auszahlung sinkt, weil sich der Einsatz auf mehr Ausgänge verteilt.

Ja – oft ist das sogar sinnvoll, weil du für jeden Tipp die beste Quote nehmen kannst. Der Rechner braucht nur die Quoten; bei welchem Anbieter du sie spielst, spielt für die Aufteilung keine Rolle.

Quellen

Diesen Rechner auf deiner Website einbinden

Kostenlos für Blogs, Foren und Tipp-Seiten. Füge dieses HTML dort ein, wo der Rechner erscheinen soll – die Größe passt sich automatisch an.

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