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Break-Even-Rechner

Berechne die Gewinnschwelle deines Unternehmens: Fixkosten, Verkaufspreis und variable Kosten pro Stück eingeben und Break-even-Menge, Break-even-Umsatz, Deckungsbeitrag und ein Diagramm aus Umsatz und Gesamtkosten sehen.

Wähle, wofür du die Gewinnschwelle berechnen willst

Miete, Gehälter und andere Gemeinkosten

Was die Herstellung oder Lieferung eines Stücks kostet

Break-even-Menge pro Monat

145 Stück

Gewinnschwelle im Unternehmen

Break-even-Umsatz pro Monat

14.355,00 €

Deckungsbeitrag

69,00 € pro Stück

69,70 % des Preises

Break-even-Diagramm

Zuletzt geprüft: · Wie wir unsere Rechner prüfen


So nutzt du den Break-Even-Rechner

Der Break-even-Point (die Gewinnschwelle) ist die Absatzmenge, bei der der Umsatz genau die gesamten Kosten deckt: darunter Verlust, darüber bringt jedes verkaufte Stück Gewinn. Wer einen Laden eröffnet, ein Produkt einführt oder einen Preis festlegt, sollte diese Zahl kennen – und in der Prüfung zur Kosten- und Leistungsrechnung gehört die Break-even-Analyse zum Standard.

  1. Rechenart: Der Rechner startet mit „Break-even im Unternehmen“. Daneben gibt es die Gewinnschwelle eines Trades und die einer Wette.
  2. Fixkosten pro Monat: Kosten, die unabhängig von der Menge anfallen – Miete, Gehälter, Versicherungen, Leasing, Software, Steuerberatung.
  3. Verkaufspreis pro Stück, netto ohne Umsatzsteuer.
  4. Variable Kosten pro Stück: was jede verkaufte Einheit kostet – Material, Wareneinsatz, Verpackung, Versand, Zahlungsgebühren.

Das Ergebnis zeigt die Break-even-Menge pro Monat, den Break-even-Umsatz, den Deckungsbeitrag pro Stück und als Quote vom Preis sowie ein Diagramm, in dem sich Umsatz- und Kostenlinie an der Gewinnschwelle schneiden.

Die Formel

  • Deckungsbeitrag pro Stück = Verkaufspreis − variable Kosten pro Stück
  • Break-even-Menge = Fixkosten ÷ Deckungsbeitrag pro Stück (aufgerundet)
  • Break-even-Umsatz = Break-even-Menge × Verkaufspreis
  • Deckungsbeitragsquote = Deckungsbeitrag ÷ Verkaufspreis × 100

Der Deckungsbeitrag ist der Teil jedes Verkaufs, der zur Deckung der Fixkosten bleibt. Haben die Deckungsbeiträge die Fixkosten erreicht, ist die Gewinnschwelle geschafft; jedes weitere Stück ist Gewinn. Ohne Stückzahlen rechnet man über die Quote: Break-even-Umsatz = Fixkosten ÷ Deckungsbeitragsquote. Beide Wege führen zum selben Ergebnis.

Beim Trading ist die Gewinnschwelle der Kurs, zu dem du verkaufen musst, um Einstieg und Gebühren zurückzubekommen: Einstieg × (1 + Gebühren % + Zielgewinn %). Bei Wetten ist es die Trefferquote, die eine Quote mindestens verlangt: 100 ÷ Dezimalquote.

Praxisbeispiele

Beispiel 1 — Eine Handwerksleistung

  • Fixkosten: 18.000 € im Monat (Werkstattmiete, zwei Gesellen, Fahrzeug, Versicherungen)
  • Preis pro Auftrag: 120 € netto · variable Kosten (Material, Anfahrt): 45 €
  • Deckungsbeitrag: 75 € pro Auftrag (62,5 %)
  • Gewinnschwelle: 240 Aufträge im Monat · Break-even-Umsatz 28.800 €

Bei 20 Arbeitstagen sind das zwölf Aufträge am Tag. Reicht die Kapazität dafür nicht, muss der Preis steigen oder ein Kostenblock weg – die Break-even-Analyse zeigt das, bevor es teuer wird.

Beispiel 2 — Ein kleiner Onlineshop

  • Fixkosten: 3.500 € im Monat · Verkaufspreis: 29 € netto · variable Kosten: 9 €
  • Deckungsbeitrag: 20 € · Gewinnschwelle: 175 Bestellungen · Break-even-Umsatz 5.075 €

Bei 300 Bestellungen im Monat bleiben 2.500 € Gewinn vor Steuern. Rechnest du mit dem Bruttopreis inklusive 19 % Umsatzsteuer, liegt die echte Gewinnschwelle höher – nimm immer den Nettopreis.

Beispiel 3 — Die Gewinnschwelle eines Bitcoin-Trades

  • Kauf bei 60.000 · Gebühren für Kauf und Verkauf zusammen: 0,2 %
  • Gebühren pro Einheit: 120 · Gewinnschwelle: 60.120 (+0,2 %)

Unterhalb dieses Kurses ist der Trade im Minus, auch wenn der Kurs gestiegen ist. Gewinn und Steuer eines Krypto-Verkaufs zeigt der Krypto-Steuer-Rechner, den Ertrag einer Investition der ROI-Rechner, und welche Trefferquote eine Strategie braucht, der Trefferquote-Rechner.

So senkst du die Gewinnschwelle

  • Fixkosten senken: Miete nachverhandeln, Räume teilen, Fixkosten in variable umwandeln (Nutzung statt Besitz).
  • Deckungsbeitrag erhöhen: Ein etwas höherer Preis oder geringere Stückkosten wirken bei knappen Margen enorm.
  • Sortiment steuern: mehr von den Produkten mit dem höchsten Deckungsbeitrag verkaufen.

Break-even-Analyse in der Praxis: drei Fragen

Was passiert bei einer Preissenkung? Senkt der Onlineshop aus Beispiel 2 den Preis von 29 € auf 25 €, fällt der Deckungsbeitrag von 20 € auf 16 €, und die Gewinnschwelle steigt von 175 auf 219 Bestellungen – ein Viertel mehr Absatz nur für dieselbe Null. Rabattaktionen lohnen sich deshalb nur, wenn sie deutlich mehr Menge bringen.

Wie groß ist der Sicherheitsabstand? Verkauft der Shop 300 Stück bei einer Gewinnschwelle von 175, beträgt der Sicherheitsabstand (300 − 175) ÷ 300, also rund 42 % des Absatzes. So weit darf der Absatz einbrechen, bevor Verluste entstehen – eine wichtige Kennzahl für Bank und Businessplan.

Was kostet eine neue Stelle? Eine zusätzliche Kraft für 3.000 € im Monat erhöht die Fixkosten des Handwerksbetriebs auf 21.000 €; die Gewinnschwelle steigt auf 280 Aufträge. Die neue Stelle muss also mindestens 40 zusätzliche Aufträge im Monat ermöglichen.

Häufige Fragen

Die Gewinnschwelle: die Absatzmenge oder der Umsatz, bei dem die Erlöse genau die fixen und variablen Kosten decken. Darunter macht das Unternehmen Verlust, darüber Gewinn.

Fixkosten ÷ (Verkaufspreis − variable Stückkosten). Bei 18.000 € Fixkosten und 75 € Deckungsbeitrag pro Stück liegt die Gewinnschwelle bei 240 Stück; mal Preis ergibt sich der Break-even-Umsatz.

Fixkosten bleiben gleich, egal wie viel du im Monat verkaufst (Miete, Gehälter, Versicherungen). Variable Kosten steigen mit jeder Einheit (Material, Versand, Provisionen). Mischkosten wie Strom in der Produktion teilst du auf.

Wie viel jedes verkaufte Stück zur Deckung der Fixkosten und danach zum Gewinn beiträgt. Als Quote vom Preis zeigt er, welcher Anteil jedes Euros Umsatz dem Unternehmen bleibt.

Die Menge ist die Zahl verkaufter Stücke an der Gewinnschwelle, der Umsatz dieselbe Schwelle in Euro (Menge × Preis). Für Dienstleister ohne Stückzahl rechnet man direkt mit dem Umsatz über die Deckungsbeitragsquote.

Nein. Rechne mit Nettopreisen ohne Umsatzsteuer; Einkommen-, Körperschaft- und Gewerbesteuer fallen auf den Gewinn oberhalb der Gewinnschwelle an.

Ja, mit jeder Änderung bei Fixkosten, Preisen oder Stückkosten – eine Mieterhöhung, teureres Material oder ein Rabatt verschieben sie. Rechne sie mindestens bei jeder Jahresplanung und vor jeder Preisentscheidung neu.

Ja. Nimm als „Stück“ deine Abrechnungseinheit – eine Stunde, einen Auftrag oder einen Kurs – und als variable Kosten, was pro Einheit anfällt. Die Gewinnschwelle zeigt dann, wie viele Stunden oder Aufträge du im Monat brauchst, um Miete, Versicherungen und Lebenshaltung zu decken.

Quellen

Diesen Rechner auf deiner Website einbinden

Kostenlos für Blogs, Foren und Tipp-Seiten. Füge dieses HTML dort ein, wo der Rechner erscheinen soll – die Größe passt sich automatisch an.

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