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Back-Lay-Rechner für Lay-Wetten

Berechne die Haftung einer Lay-Wette an der Wettbörse, deinen Reingewinn, wenn die Auswahl nicht gewinnt (nach Provision), und deinen Verlust, wenn sie gewinnt.

Einsatz des Backers, den du annimmst

z. B. 1.91 oder 2.50

Meist zwischen 2 und 5 %

Haftung

10,00 €

nötiges Guthaben auf dem Konto

Du brauchst 10,00 € Guthaben auf deinem Börsenkonto, um diese Lay-Wette zu platzieren.

Ausgänge

Wenn die Auswahl VERLIERT (du GEWINNST)

Reingewinn

+9,50 €

Provision

−0,50 €

Wenn die Auswahl GEWINNT (du VERLIERST)

−10,00 €

Du zahlst die volle Haftung an den Backer aus.


Implizite Siegwahrscheinlichkeit

50,00%

Implizite Niederlagewahrscheinlichkeit

50,00%

ROI auf die Haftung

95,00%

Provisionssatz

5,00%

Zuletzt geprüft: · Wie wir unsere Rechner prüfen


So nutzt du den Back-Lay-Rechner

An einer Wettbörse wettest du nicht gegen einen Buchmacher, sondern gegen andere Wettende. Das erlaubt etwas, das ein normaler Buchmacher nicht anbietet: eine Lay-Wette, also eine Wette darauf, dass etwas nicht eintritt. Layst du den FC Bayern, gewinnst du bei Remis oder Niederlage und verlierst, wenn Bayern gewinnt. Du übernimmst dabei die Rolle des Buchmachers: Du nimmst den Einsatz eines anderen (des „Backers“) an und zahlst ihm seinen Gewinn, wenn sein Tipp aufgeht. Dieser Betrag ist deine Haftung.

  1. Gib den Lay-Einsatz ein: den Einsatz des Backers, den du annimmst – das, was du gewinnst, wenn die Auswahl nicht gewinnt.
  2. Gib die Lay-Quote der Börse ein (1,80 oder 1.80).
  3. Trage die Provision der Börse auf Nettogewinne ein, meist zwischen 2 und 5 %.

Du siehst die Haftung (das nötige Guthaben), den Reingewinn, wenn die Auswahl verliert, den Verlust, wenn sie gewinnt, die impliziten Wahrscheinlichkeiten und die Rendite auf die Haftung. Übersteigt die Haftung das 5- oder 10-Fache des Einsatzes, warnt dich der Rechner. Beträge in deutscher Schreibweise (20,00 €), Quoten mit Punkt (3.00).

Die Formel

  • Haftung = Lay-Einsatz × (Quote − 1).
  • Gewinn, wenn die Auswahl verliert = Lay-Einsatz × (1 − Provision).
  • Verlust, wenn die Auswahl gewinnt = − Haftung.
  • Implizite Siegwahrscheinlichkeit = 1 ÷ Quote; Gegenwahrscheinlichkeit = 1 − 1 ÷ Quote.
  • Rendite auf die Haftung = Gewinn ÷ Haftung.

Entscheidend ist die Asymmetrie: Bei niedrigen Quoten riskierst du wenig für einen großen Gewinn, bei hohen Quoten viel für einen kleinen. Einen Favoriten zu 1.50 zu layen ist wie eine Wette auf „er gewinnt nicht“ zu einer hohen Quote; einen Außenseiter zu 8.00 zu layen heißt, das Siebenfache zu riskieren, um den Einsatz zu gewinnen. Wie bei jeder Wette gibt es langfristig nur dann einen Vorteil, wenn die Lay-Quote unter der fairen Quote liegt – die Auswahl also seltener gewinnt, als die Quote sagt.

Wettsteuer: Die 5,3 % gelten für Wetten bei Buchmachern; für Börsenwetten richtet sich die Abrechnung nach den Bedingungen der jeweiligen Börse. Dieser Rechner rechnet nur mit der Provision.

Praxisbeispiele

Beispiel 1 — ein Team zu 3.00 layen

Du nimmst 10 € zu 3.00 an, Provision 5 %.

  • Haftung: 20,00 €
  • Gewinnt das Team nicht: +9,50 € (10 € minus Provision)
  • Gewinnt es: −20,00 €
  • Die Quote gibt „gewinnt nicht“ 66,67 %

Beispiel 2 — einen Favoriten zu 1.50 layen

100 € Lay-Einsatz zu 1.50 bei 2 % Provision: Die Haftung beträgt nur 50,00 €, der Gewinn bei einem Patzer des Favoriten +98,00 € – eine Rendite von 196,00 % auf das Risiko. Dafür gewinnt der Favorit laut Quote zwei von drei Spielen.

Beispiel 3 — einen Außenseiter zu 4.20 layen

25 € zu 4.20 bei 3 % Provision verlangen 80,00 € Haftung für +24,25 € Gewinn. Laut Quote gewinnst du in 76,19 % der Fälle – aber ein einziger Treffer des Außenseiters kostet den Gewinn von mehr als drei erfolgreichen Lay-Wetten.

Wofür Lay-Wetten genutzt werden

  • Back und Lay kombinieren: eine Back-Wette beim Buchmacher und eine Lay-Wette an der Börse auf denselben Ausgang gleichen sich aus – die Grundlage des Matched Betting.
  • Eine Kombi absichern: vor dem letzten Spiel den offenen Tipp layen; der Hedge-Rechner berücksichtigt die Börsenprovision.
  • Trading: zu hoher Quote backen und bei fallender Quote layen (oder umgekehrt), um die Position vor Spielende zu schließen.
  • Gegen den Markt wetten: Hältst du einen Favoriten für überbewertet, ist die Lay-Wette der direkte Weg. Prüfe vorher mit dem Faire-Quoten-Rechner, ob Value da ist.

Halte das Guthaben für die Haftung bereit: Die Börse blockiert es, sobald die Wette angenommen ist. Wer den Einsatz auf mehrere Ausgänge verteilen will, nimmt den Dutching-Rechner.

Typische Fehler bei Lay-Wetten

  • Einsatz und Haftung verwechseln: Der eingegebene Betrag ist der Einsatz des Backers, nicht dein Risiko. Zu 4.00 bedeutet ein Lay-Einsatz von 20 € eine Haftung von 60 €.
  • Die Provision vergessen: Sie fällt nur auf Gewinne an, drückt aber die Rendite. Bei vielen kleinen Lay-Wetten können 5 % Provision mehr ausmachen als dein Vorteil.
  • Die falsche Quote nehmen: Die Lay-Quote (rosa) liegt an der Börse immer etwas über der Back-Quote (blau). Rechnest du mit der Back-Quote, fällt die Haftung höher aus als gedacht.

Häufige Fragen

Eine Wette darauf, dass ein Ausgang nicht eintritt – nur an einer Wettbörse möglich. Du gewinnst den Einsatz des Backers, wenn der Ausgang ausbleibt, und zahlst ihm seinen Gewinn, wenn er eintritt.

Was du verlierst, wenn die Auswahl gewinnt: Lay-Einsatz × (Quote − 1). Die Börse blockiert diesen Betrag auf deinem Konto, solange die Wette offen ist.

Nur auf den Nettogewinn eines Marktes. Bei einer gewonnenen Lay-Wette über 10 € und 5 % Provision zahlst du 0,50 €, es bleiben 9,50 €.

Weil du den Gewinn des Backers zahlst: Bei 8.00 kann dich jeder angenommene Euro 7 € kosten. Außenseiter zu layen heißt, viel zu riskieren, um wenig zu gewinnen.

Back ist die normale Wette darauf, dass etwas eintritt. Lay ist die Gegenposition: Du wettest dagegen und übernimmst die Rolle des Buchmachers.

Die 5,3 % Wettsteuer betreffen Wetten bei Buchmachern. Wie eine Wettbörse ihre Gebühren abrechnet, steht in ihren Bedingungen; dieser Rechner berücksichtigt die eingegebene Provision.

An der Börse treffen sich Backer und Layer zu unterschiedlichen Preisen: Die verfügbare Lay-Quote liegt immer gleich oder etwas über der Back-Quote. Der Abstand (Spread) ist in Märkten mit hohem Umsatz am kleinsten.

Quellen

Diesen Rechner auf deiner Website einbinden

Kostenlos für Blogs, Foren und Tipp-Seiten. Füge dieses HTML dort ein, wo der Rechner erscheinen soll – die Größe passt sich automatisch an.

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