Bitcoin-Mining-Rechner
Lohnt sich Bitcoin-Mining für dich? Hashrate und Leistungsaufnahme deines Miners, Strompreis, Pool-Gebühr und BTC-Kurs eingeben und geschürfte BTC, Ertrag, Stromkosten und Gewinn pro Tag, Monat und Jahr sehen – ehrlich gerechnet mit deutschen Strompreisen.
Hashrate deines Miners in Terahash pro Sekunde
Watt laut Datenblatt des Miners
Dein Preis pro Kilowattstunde
Anteil, den der Mining-Pool einbehält
Aktueller Bitcoin-Kurs in Euro
Gesamte Hashrate des Bitcoin-Netzwerks
Aktuelle Belohnung je Block (3,125 seit dem Halving im April 2024)
Gewinn pro Tag
−17,81 €
Geschürfte BTC
0,00008167 BTC
Ertrag
5,31 €
Strom
−23,12 €
Pool-Gebühr
−0,05 €
Geschürfte BTC
0,00245025 BTC
Ertrag
159,27 €
Gewinn
−534,24 €
Geschürfte BTC
0,02981137 BTC
Ertrag
1.937,74 €
Gewinn
−6.499,89 €
Break-even-Kurs für BTC
283.033,98 €
Aktuell: 65.000,00 € — 77,03 % unter dem Break-even
Energieeffizienz
27,4 J/TH
Gut – moderner ASIC
Zuletzt geprüft: · Wie wir unsere Rechner prüfen
So nutzt du den Bitcoin-Mining-Rechner
Beim Bitcoin-Mining stellst du Rechenleistung für das Netzwerk bereit und bekommst dafür einen Anteil an den Belohnungen jedes Blocks. Wie groß dein Anteil ist, hängt von deiner Hashrate im Verhältnis zum ganzen Netzwerk ab – ob am Ende etwas übrig bleibt, vor allem vom Strompreis. Und der ist in Deutschland hoch: Mit Haushaltsstrom rechnet sich Mining praktisch nie. Der Rechner zeigt dir, wie weit du davon entfernt bist.
- Hashrate deines Miners in TH/s, laut Datenblatt.
- Leistungsaufnahme in Watt, ebenfalls aus dem Datenblatt.
- Strompreis pro kWh inklusive aller Umlagen, Netzentgelte und Steuern – also der Arbeitspreis aus deiner Stromrechnung.
- Pool-Gebühr: Fast alle schürfen in einem Mining-Pool, der 1 bis 3 % einbehält.
- BTC-Kurs in Euro, die Netzwerk-Hashrate in EH/s und die Blockbelohnung (3,125 BTC seit dem Halving im April 2024).
Das Ergebnis zeigt den Gewinn pro Tag, die geschürften BTC, Ertrag und Kosten pro Tag, Monat und Jahr, den Bitcoin-Kurs, ab dem der Strom bezahlt ist, und die Effizienz deines Geräts in Joule pro Terahash.
Die Formel
- Anteil = deine Hashrate ÷ Netzwerk-Hashrate
- BTC pro Tag = Anteil × 144 Blöcke × Blockbelohnung × (1 − Pool-Gebühr)
- Ertrag = BTC pro Tag × BTC-Kurs
- Stromkosten pro Tag = Watt ÷ 1.000 × 24 h × Preis pro kWh
- Gewinn = Ertrag − Stromkosten
- Break-even-Kurs = Stromkosten pro Tag ÷ BTC pro Tag
Das Netzwerk erzeugt im Schnitt alle 10 Minuten einen Block, 144 am Tag. Kommt neue Rechenkraft dazu, steigt die Schwierigkeit und dein Anteil sinkt: Mit demselben Gerät schürfst du jeden Monat etwas weniger. Für einen Blick ein Jahr voraus trägst du eine höhere Netzwerk-Hashrate ein.
Nicht enthalten: Anschaffung und Abschreibung des Miners, Kühlung über den Verbrauch des Geräts hinaus, Lärmschutz, Wartung, Ausfälle und Steuern. Mit diesen Kosten verschiebt sich die Amortisation weiter nach hinten.
Steuer: Mining kann in Deutschland ein Gewerbe sein oder zu sonstigen Einkünften führen; die Einordnung hängt von Umfang und Organisation ab. Die geschürften Coins gelten als angeschafft und haben ab dann eine eigene Haltefrist. Was ein späterer Verkauf kostet, schätzt der Krypto-Steuer-Rechner.
Praxisbeispiele
Beispiel 1 — Moderner ASIC mit Haushaltsstrom
Miner mit 200 TH/s und 3.500 W, Pool-Gebühr 2 %, Netzwerk bei 900 EH/s, Bitcoin bei 80.000 €, Strom zu 0,32 € pro kWh.
- Geschürfte BTC pro Tag: 0,000098
- Ertrag pro Tag: 7,84 €
- Stromkosten pro Tag: 26,88 €
- Gewinn pro Tag: −19,04 €; pro Monat: −571 €
- Break-even-Kurs: 274.000 €
Mit Haushaltsstrom verliert selbst ein aktuelles Gerät jeden Tag Geld. Der Bitcoin-Kurs müsste sich mehr als verdreifachen, nur damit der Strom bezahlt ist – vom Kaufpreis des Miners ganz zu schweigen.
Bevor du einen Miner kaufst
- Amortisation: Teile den Kaufpreis durch den Monatsgewinn. Ist der Gewinn negativ, amortisiert sich das Gerät nie.
- Die Schwierigkeit steigt: Rechne mit einer 20 bis 30 % höheren Netzwerk-Hashrate, um das nächste Jahr abzuschätzen.
- Lärm und Wärme: Ein ASIC ist so laut wie ein Föhn im Dauerbetrieb und heizt einen ganzen Raum; im Haus braucht er Lüftung, die selbst Strom kostet.
- Das Halving: Fällt das nächste in die Amortisationszeit, halbiert sich dein Ertrag in BTC auf einen Schlag.
Beispiel 2 — Dasselbe Gerät mit sehr billigem Strom
Zum Vergleich mit 0,05 € pro kWh, wie ihn nur Großanlagen mit Industrieverträgen oder Länder mit Energieüberschuss erreichen:
- Stromkosten pro Tag: 4,20 €
- Gewinn pro Tag: +3,64 €; pro Monat: 109 €
- Break-even-Kurs: 42.900 €
Über Gewinn oder Verlust entscheidet fast allein der Strompreis. Selbst eine eigene Photovoltaikanlage hilft nur begrenzt: Ein Miner läuft rund um die Uhr, die Sonne nicht, und jede selbst verbrauchte Kilowattstunde fehlt bei der Einspeisevergütung.
Wer Bitcoin ohne eigene Hardware ansammeln will, rechnet einen Sparplan mit dem Cost-Average-Effekt-Rechner durch. Den Gewinn beim Verkauf zeigt der Krypto-Gewinn-Rechner, und eine Rendite ohne Strom verspricht Staking – mit eigenen Risiken, die der Staking-Rechner zeigt.
Häufige Fragen
Für Privatleute mit Haushaltsstrom praktisch nie: Die Stromkosten liegen über dem Wert der geschürften Bitcoin. Rechnen kann es sich nur mit sehr billigem Strom und Geräten der neuesten Generation – und selbst dann ist die Marge dünn.
Das hängt von seinem Anteil an der Netzwerk-Hashrate ab. Ein Gerät mit 200 TH/s bei 900 EH/s Netzwerk-Hashrate und 2 % Pool-Gebühr schürft rund 0,000098 BTC am Tag.
Der Bitcoin-Kurs, bei dem der Ertrag genau die Stromkosten deckt. Darüber verdienst du, darunter verlierst du – die Kosten des Geräts sind dabei noch nicht eingerechnet.
Joule pro Terahash, also wie viel Energie das Gerät pro Rechenleistung braucht. Je niedriger, desto effizienter; die besten aktuellen ASICs liegen unter 20 J/TH.
Nur eingeschränkt. Rechne den Strom mit dem Wert an, den er dir sonst bringt – mindestens die Einspeisevergütung. Ein Miner, der nur tagsüber läuft, schürft entsprechend weniger, während Anschaffung und Abschreibung gleich bleiben.
Beim Cloud-Mining mietest du Rechenleistung bei einem Anbieter. Viele Angebote sind teuer oder unseriös: Vergleiche den Vertragspreis mit dem, was dieselbe Hashrate im Rechner bringt, und meide Anbieter, die feste Renditen versprechen.
Alle 210.000 Blöcke, etwa alle vier Jahre, halbiert sich die Blockbelohnung. Das letzte Halving war im April 2024 (von 6,25 auf 3,125 BTC), das nächste wird um 2028 erwartet. Bei gleicher Leistung halbiert sich dann der Ertrag in BTC.
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